Vereinsleben soll attraktiver werden

Arbeitskreis der VdS-Junioren präsentiert erste Ergebnisse

Es ist an der Zeit, mit der Vereinsarbeit neu durchzustarten. Nachdem der Vorstand der Vereinigung der Selbständigen (VdS) im Jahr 2011 zu dieser Erkenntnis gekommen war, hat er den Arbeitskreis „VdS-Junioren“ ins Leben gerufen. Im Rahmen des monatlichen VdS-Stammtischs stellte Verena Oldenbürger, stellvertretende Vorsitzende und Arbeitskreismitglied der ersten Stunde, interessierten Mitgliedern die bisherigen Ergebnisse am 25. Februar 2013 im Spenger Restaurant Ziegenbruch vor.

Oldenbürgers Ausführungen zufolge wird das Vereinsgeschehen der VdS, die 2014 ihr 25-jähriges Jubiläum feiern wird, auch weiterhin im Zeichen der Weiterbildung und des Netzwerkgedankens stehen. Die über 100 Vereinsmitglieder, zu denen Selbständige, Unternehmer und Führungskräfte aus der Region gehören, können sich für die Zukunft auf neu konzipierte Veranstaltungen freuen.

Unter Anleitung des Marketingexperten Achim Jenniches hat der Arbeitskreis einen kritischen Blick auf das Vereinsleben geworfen. Dabei kamen Schwächen und Stärken ans Licht. Die Junioren, die selber bereits mitten im Berufsleben stehen, beanstanden vor allem die Außendarstellung des Vereins und die mangelnde Lebendigkeit. Als Stärken sieht der aus acht Mitgliedern bestehende und damit größte Arbeitskreis die Erfahrung und Kompetenz der Vereinsangehörigen sowie das soziale Engagement. Im Rahmen lebhafter Diskussionen entwickelten die Junioren Leitgedanken für das künftige Selbstverständnis des Vereins und seiner Mitglieder: Die VdS ist demnach ein starkes Netzwerk für und mit Selbständigen, Unternehmern und Führungskräften in der Region. Sie verknüpft Kompetenz, Wissen und Werte. Zudem steht der Verein wie seine Mitglieder für ein verantwortungsvolles Unternehmertum.

„Als nächstes steht die Formulierung der genauen Ziele unserer künftigen Vereinsarbeit auf der Agenda“, berichtete Oldenbürger. „Wir wissen noch nicht, wohin die Reise geht“, bilanziert der VdS-Vorsitzende Burkhard Wehmeyer, „aber wir sind froh, dass wir aufgebrochen sind.“